Bio

Der 1977 in Wesel (NRW) geborene Musiker ist heute als Organist, Arrangeur und Improvisator tätig und geht neben seinen Aufgaben als Domorganist und Kantor am St. Patrokli-Dom (Soest) einer vielseitigen Konzerttätigkeit nach.

Nach dem Studium der Kirchenmusik (A-Examen, Aachen), der künstlerischen Reifeprüfung “Orgel” (Prof. Johannes Geffert, Köln) sowie privater Studien im Bereich der Improvisation (Ansgar Wallenhorst, Ratingen) wurde er 2009 zum Domorganisten und Kantor an St. Patrokli in Soest ernannt.

Sein improvisatorisches Talent stellt er hier in vielen unterschiedlichen Gottesdienstformen  in den Dienst der Liturgie. Seit Beginn der Coronamaßnahmen (März 2020) gestaltet er ebenfalls die täglichen LIVE-Stream Messen, die im YouTube Kanal der Gemeinde mitgefeiert werden können.

Sowohl im liturgischen als auch im konzertanten Bereich ist er ein häufig gefragter Instrumentalist. So trat Madrzak im Rahmen des Katholikentages 2018  im Münsteraner Dom auf. Im gleichen Jahr gestaltete er den Rundfunkgottesdienst, und 2019 den Fernsehgottesdienst aus dem Soester St. Patrokli-Dom.

Konzerteinladungen führten ihn bereits an wichtige kirchenmusikalische Zentren in Deutschland (Kathedralen von Aachen, Bamberg, Limburg, Paderborn, Magdeburg u.a.) und Europas (Belgien, Polen, Frankreich, Spanien) sowie den USA (Californien).

Seine musikalische Vielseitigkeit äußert sich in innovativen Konzertprogrammen, welche die Orgel in unterschiedlichen Zusammenhängen einem breiten Publikum vermittelt. So führte er Olivier Messiaens “La nativite du seigneur” in Kombination mit einer Livepainting-Performance im Soester Dom auf.
Im Bereich der Improvisation kombiniert Madrzak die Kunst des Stehgreifspiels gerne mit der Literatur; z. B. auf Texte des englischen Autors Oscar Wilde.

Durch Orgelführungen und spezielle Kinderprogramme („Peter und der Wolf“, „Der Nussknacker“) führt Madrzak zudem ein junges Publikum an die “Königin der Instrumente” heran. Während des 1. Lockdown im Jahre 2020 entstanden so 10 Orgel-Erklär-Videos, die auf dieser HP zu sehen sind.

Für die seltene Kombination von Orgel und Schlagzeug verfasste er eigene Arrangements. Aus der Zusammenarbeit mit dem Soester Schlagzeuger Günter Bönner entstanden so bereits zwei CD-Einspielungen.

Seinem Interesse für mittelalterliches Musizieren folgend, ließ er sich im Jahre 2017 vom Dresdner Orgelbauer Marcus Stahl ein 16-töniges Portativ (kleine, tragbare Orgel) bauen, das er seitdem in Liturgie und Konzert erklingen lässt.

Des weiteren bildete er sich im Bereich der „Dispokinese“ (Körperhaltung des Musikers) beim renommierten Begründer dieser physiologischen Fachrichtung G. O. van de Klashorst in Mülheim fort.

In 2012 Madrzak recorded his first soloistic CD called “Symphonic Thunder”, which comprises works of for example Bach, Widor and Rachmaninoff and his own improvisations in the style of minimal music.